Zurück im Blogger Milieu


Mit Spontacts zum Holi One Festival nach München

Lange Zeit war ich abstinent, was das Thema „Blog schreiben“ anbelangt, weil ich mich komplett auf alle anderen Social Media Kanäle konzentriert habe. Facebook, Twitter, Pinterest oder Instagram – vor mir war auch kein soziales Netzwerk sicher. Nur einen wichtigen Kommunikationskanal habe ich ausgelassen: Meinen Blog.

Ich weiß, dass ich die Leute besser über andere Kanäle erreiche, aber mit meiner Weiterbildung zum Social Media Manager und meiner neuen Tätigkeit als Community Manager bei der Freizeit-Community Spontacts habe ich gemerkt, wie wichtig es für mich ist, mein Leben und das Erlebte niederzuschreiben – und das Facebook oder Twitter nicht immer das richtige Medium sind.

Die letzten Monate und Wochen sind vorbeigerauscht und ich kann mich nur noch aufgrund verschiedener Bilder an die Momente erinnern und an die vielen tollen Menschen, die ich dort kennengelernt habe. Ein Blog erscheint mir hier die sinnvolle Ergänzung zu sein, um alles festzuhalten: Höhepunkte, Tiefschläge und wegweisende Momente.

Leucht Radln im Englischen GartenSo ein Wiedereinstieg ist immer schwer. Man weiß nicht wo man anfangen soll und was jetzt wirklich erwähnenswert. Eigentlich gibt es nur zwei Updates zu meinem letzten Blogbeitrag aus Februar 2013:

  1. Seit März 2013 arbeite ich als Community Manager bei Spontacts.
  2. Ende April habe ich mit Stefan Koelle einen wunderbaren Menschen getroffen, der mich wieder Richtung Social Media geführt hat und mich indirekt dazu ermuntert hat, meinen Blog zu reaktivieren.

Obwohl es nur diese zwei Punkte sind, die ich als wesentliche Veränderung im Vergleich zu Anfang 2013 sehe, habe ich das Gefühl, mein Leben hat sich grundlegend geändert. Das liegt zum Großteil an meiner Tätigkeit als Community Manager – ein Job, der keine Abgrenzung zwischen Beruf und Privatleben kennt, keine 9-to-5-Regel und keine klaren Aufgabengebiete. Oft werde ich gefragt, wie mein Job aussieht und was ich eigentlich so mache, wenn ich  arbeite. Kurz und knapp kann man sagen, dass ich für folgende Aufgaben zuständig bin:

  • Ausbau und Pflege der Spontacts Community
  • Planung und Umsetzung von Community Events
  • Projektmanagement und Steuerung der regionalen City Manager
  • Definition und Umsetzung der Content- und Social Media Strategie für Spontacts
  • Betreuung und Weiterentwicklung des Spontifex-Programms
  • Recherche von Marketingtrends im Bereich Social Networks

Kurz und knapp kann man sagen: Ich bin zumindest für München und für die User in München das Gesicht von Spontacts. Auf mich kommen sie zu, wenn sie Fragen, Probleme oder Anliegen haben. Das hat bei Beschwerden über die Spontacts App angefangen, geht über die Beratung bei der Organisation von Events bis hin zu Fragen im Beziehungs- und Alltagsleben. Jeder weiß, dass er mich über jeden Kanal erreichen kann und viele tun das auch. Eine klare Trennung zwischen Beruf und Privat gibt es für mich nicht mehr.

Wie bei Social Media ManagernMit Spontacts zum Tag des Rock'n'Roll schaue ich auch am Wochenende auf die Plattform und screene sie nach AGB-widrigen Posts, beobachte die Aktivität auf Facebook und Twitter und nehme an Events teil.

Der Job ist sehr erfüllend, aber auch sehr einnehmend. Menschen, die beruflich mit Social Media und Communities zu tun haben, wissen, dass es nicht möglich ist, am Freitag um 17:00 Uhr zu sagen: Schönes Wochenende und bis Montag. Wir sind immer on und irgendwie verantwortlich, dass nichts passiert. Wenn etwas passiert, dann sind wir dran und wenn nichts passiert, dann ist es auch gut.

Als Community Manager bist du kein Marathonläufer, sondern ein Trail Runner. Wie in der Natur, lauern auch hier immer wieder Hindernisse, die einen zu Fall bringen. Egal ob interne oder externe Faktoren,  irgendwas steht immer im Weg und zeigt dir relativ schnell deine Grenzen auf.

Ich bin froh, dass ich diese Zeilen schreibe, denn so bin ich schon mal weiter, als vor zwei Wochen. Da dachte ich mir nur, dass es toll wäre, wieder meinen Blog zu aktivieren. Jetzt mach ich es und sitze auf dem Balkon und schreibe.

Mit diesem Artikel bin ich wieder zurück im Blogger Milieu und schreibe zumindest für mich und somit schon mal für eine Person, wenn nicht sogar die wichtigste Person.

In diesem Sinne: Stay tuned … !!!

Autor: Mareike Wüste

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