Kinderflohmarkt, PEKiP, Babymassage und eine Reise nach New York


Schon wieder ist eine Woche vorbei. Die Zeit rast nur so dahin und unser Kleiner ist nun schon 9,5 Wochen alt, bald werde ich sein Alter in Monaten und nicht mehr in Wochen angegeben. Diese Woche ist wieder viel zu schnell vorbei und so langsam sollte ich hier festhalten, was wir in der Woche alles unternommen und erlebt haben, damit es nicht gänzlich verschwindet.

Die Woche fing am Montag mit meinem Rückbildungskurs sportlich an. Ich bin ehrlich gesagt froh, wenn ich die letzten zwei Mal hinter mir habe, denn ich fühl mich bei den Übungen nicht wohl. Das liegt aber nicht daran, dass ich unsportlich bin, sondern daran, dass ich echte Probleme habe meinen Beckenboden immer konsequent anzuspannen. Im Kurs gibt es dann immer Übungen bei denen unser Becken auf dem Ball liegt und wir Arme und Beine in die Luft strecken sollen. Da kapitulier ich regelmäßig. Die Balance ist nicht mein Ding egal wie sehr ich den Beckenboden oder sonst was anspanne. Naja, bald ist es vorüber und ich freu mich auf mein Fitnessstudio, aber das wird erst Mitte November was.

Ausflug an die IsarDienstag habe ich mich mit einer Mutter auf einen Kaffee und später einen Spaziergang getroffen, deren Kontakt mir meine Hebamme gegeben hat. Da sich aus meinem Geburtsvorbereitungskurs kein Netzwerk ergeben hat, bin ich nun sowohl auf Online Portalen wie NetMoms oder Spontacts unterwegs, als auch über die Kontakte, die ich von meiner Hebamme erhalte. Wenn ihr also in München wohnt und Lust auf einen Spaziergang habt, dann meldet euch gern bei mir. 🙂 Zu der Mutter nochmal: Die Welt ist klein, denn sie ist auch in meinem Rückbildungskurs. Witzig, die Welt ist wirklich klein.

Der Kinderwagen - mein bester FreundAn Mittwoch kann ich mich ehrlich gesagt nicht erinnern. 😉 Zeigt mir, wie wichtig es ist, doch hin und wieder was aufzuschreiben. Ach ja, doch. Ich war spazieren – ziemlich lang – mit dem Kleinen an der Isar. Das letzte Mal, dass wir nach 16 Uhr draußen waren. Seit einigen Tagen wird der Kleine ab späten Nachmittag sehr unruhig, hungrig und will nur ins Bett. Für mich bedeutet das nun: Umplanen. Die Spaziergänge machen wir nun vormittags oder gleich nach dem Mittagessen. So viel Flexibilität muss sein.

Am Donnerstag hatte ich den ersten Teil der Babymassage. Ich war voller Vorfreude, obwohl ich nicht wusste was mich erwartet. Nun weiß ich es: Eine Runde voller schreiender Kinder. Die so laut waren, dass auch mein Sohn entschieden hat beim Schreien fest mitzumachen. Ich habe ihn dann gestillt, was mir vor anderen Müttern aufgrund meines Stillhütchen immer noch unangenehm ist. (Memo an mich: Den anderen Müttern soll es doch scheißegal sein, wie ich stille. Auch die haben ihre Baustellen, z. B. das ihr Kind ständig schreit). Der Kurs war geplant von 16:00 bis 17:30 Uhr. Aber nach 16:30 Uhr war Schluss mit Massage, denn mein Kleiner hat sich nicht beruhigt und schrie nonstop. Ich habe ihn versucht zu stillen, aber im Raum war es einfach zu laut für ihn. Also bin ich in den Vorraum gegangen und zack war er ruhig und trank in Ruhe. Mir graut vor den nächsten zwei Mal und ich hoffe es ist so, wie die Kursleiterin sagt: Die Kinder müssen sich erst dran gewöhnen. Die Babymassage mache ich übrigens in der Fabi in Bogenhausen. Die Fabi (Paritätische Familienbildungsstätte München) ist eine Einrichtung, die super viele Kurse und Treffen für junge Familien organisiert. So bin ich zum Beispiel auch jeden Freitag im „Offenen Treff“, dort wird mit den Kindern gesungen und man kann in entspannter Atmosphäre Zeit mit seinem Kind verbringen und sich mit anderen Müttern austauschen. Einfach vorbeigehen und sich überraschen lassen: Ich kann es nur empfehlen.

Bei der Fabi habe ich am Donnerstag auch noch einen Platz für einen PEKiP-Kurs ergattert, durch Zufall. Dieser startet am 07.11.2014. Ich bin schon sehr gespannt, was mich und meinen Sohn da erwartet. Ich werde berichten 🙂

Da die Babymassage den Kleinen sehr angestrengt hat und wir eine unruhige Nacht hatten, war ich am Freitag nicht beim „Offenen Treff“ der Fabi, sondern wollte eigentlich zuhause bleiben. Eine Freundin fragte mich jedoch spontan, ob wir uns treffen könnten. Also habe ich gewartet, bis ich den Kleinen wieder stillen konnte, habe ihn danach in den Kinderwagen gepackt und bin mit ihm in die Stadt gefahren. U-Bahn fahren liebt er genauso wie Auto fahren, was mich sehr erleichtert hat. Mit meiner Freundin sind wir durch den Englischen Garten gelaufen und haben zwei Stunden im Biergarten am Chinesischen Turm verbracht. Dort habe ich meine erste alkoholfreie Maß Bier getrunken. Das war herrlich, kann ich euch sagen. Danach sind wir wieder zurück gelaufen und ich habe beschlossen den kompletten Weg mit dem Kleinen zu laufen, denn das Wetter war herrlich. Er hat davon nichts mitbekommen, denn er hat die ganzen vier Stunden nur geschlafen.

Errungenschaften vom FlohmarktSamstags sind wir gegen 10 Uhr zu den beiden Kinderflohmärkten in Haidhausen aufgebrochen. Es war die Feuertaufe für den Manduca. Das erste Mal, dass ich diesen für eine längere Zeit draußen benutzt habe. Nach kurzem demonstrieren meines Sohnes hat er schließlich nachgegeben und sich in den Manduca schnallen lassen. Nach 10 Minuten hat er geschlafen und ich konnte in Ruhe über die beiden Flohmärkte schlendern. Es war toll und ich habe ein paar schöne Sachen für ihn gefunden. Zudem hat eine ehemalige Kollegin auch dort verkauft und ich konnte endlich wieder jemand aus meiner alten Firma sehen.

Putzen mit dem ManducaDer Kleine hat in dem Manduca so fest geschlafen, dass ich nach dem Flohmarkt noch unsere Wohnung komplett putzen konnte – mit ihm im Manduca festgeschnallt. Würde gern wissen, wie viel Kalorien man beim Putzen verbraucht, wenn man zusätzlich das Gewicht des Sohnes noch ständig mitträgt. Mit dem Sohn im Manduca zu putzen ist aber nicht nur aus Sicht des Kalorienverbrauchs sinnvoll. Sonst musste ich beim Putzen alle fünf Minuten nach dem Kleinen sehen. Mal hat er geweint, mal ist der Schnuller aus dem Mund gefallen, mal war er einfach nur quengelig. In Summe habe ich manchmal für 66 qm 5 Stunden zum Putzen gebraucht. Am Samstag waren es nur 2 Stunden und die Nerven hat es auch geschont.

Gegen 17 Uhr kam mein Freund dann endlich wieder und unsere kleine Familie war nach 2 Tagen wieder vereint. Danach ist er mit dem Kleinen noch in die Badewanne gegangen. Baden machen wir aus Sicherheitsgründen immer nur zu dritt. Mein Freund sitzt in der Wanne mit klarem Wasser und hält den Kleinen und ich wasche ihn. Abends war dann nur noch ein Fernsehabend angesagt. Ich wusste nicht, dass ich es mal als Luxus ansehe, nur auf dem Sofa zu sitzen und in die Röhre zu schauen. 😀

Am Sonntag, also heute, sind wir dann zur Familie meines Freundes nach Augsburg gefahren. Dort waren wieder alle verzückt: Die Großeltern, die Ur-Oma, Tanten und Onkel. Und für meinen Freund und mich heißt es dann auch mal: Zurücklehnen und zuschauen, wie der Kleine von allen gehätschelt und getäschelt wird. Nur stillen muss ich ihn noch selbst 😉

Ach ja und dann habe ich begonnen die Vorbereitungen für unsere Reise nach New York zu treffen. Flug und Hotel sind schon gebucht. Der Reisepass für den Kleinen liegt seit dieser Woche auch bei uns zuhause. Nun geht es an die Feinplanung: Was kann ich in Manhattan mit einem drei Monate altem Baby denn alles anstellen. Genau, eigentlich nicht viel. Ich habe aber viele Artikel im Internet gelesen, die uns bestärken die Reise durchzuführen. New Yorker sollen kinderlieb sein, zudem hat man den Museums- und Sehenswürdigkeiten-Stress nicht, den normale Touristen haben. Für uns gibt es diesmal kein Empire State Building oder das MoMa. Stattdessen entspanntes Chillen im Central Park und ausgiebiges Shoppen im TOYS“R“US‎ am Times Square. Ich bin trotzdem aufgeregt, denn der Countdown läuft: Am 30.10.2014 geht es los. 🙂

Das war meine Woche. Ich hoffe ihr hattet auch eine super Woche und die Zeit mit euren Liebsten genossen.

 

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