Tag 2 in New York: Shoppen und Relaxen


Nachdem wir alle Formalitäten für den Marathon erledigt hatten, stand uns der zweite Tag hier in New York zur freien Verfügung. Den verbrachten wir, typisch für New York, eben mit shoppen, essen und relaxen.

Ellens Stardust DinerZum Frühstück ging es in Ellens Stardust Diner am Broadway, ein Restaurant was wohl bei Familien sehr beliebt ist. Da wir früh dran waren, haben wir gleich einen Tisch bekommen. Die Leute die eine halbe Stunde später kamen, mussten dann schon vor der Tür warten. Das tolle an dem Laden sind die singenden Bedienungen. Immer wieder steht ein Kellner, der gerade noch die Bestellung aufgenommen hat, auf einem Podest und singt einen Song. Manchmal wird auch während des Singens weiter serviert oder abkassiert. Das Essen hat mich nicht so vom Hocker gehauen, aber die Stimmung war, ein Tag nach Halloween, wirklich super.

Mit Nepomuk im Disney StoreWeil ich es unserem Sohn versprochen habe, liefen wir nach dem Frühstück zum Disney Store am Time Square. Da er den Mickey Maus Ballon von der Wiesn so toll fand, dachte ich ernsthaft er findet auch Mickey Maus geil. Aber so richtig hat ihn Mickey Maus im Disney Store nicht vom Hocker bzw. aus dem Kinderwagen gehauen und so sehr ich mit der Maus vor ihm rumwackelte, so wenig hatte er Bock auf Lachen oder sonstige Sympathien für die Maus mit den großen Ohren. Also musste Mickey Maus dann einfach im Laden bleiben. Wir sind dann weitergegangen zu Toys“R“Us, der nur wenige Meter vom Disney Store entfernt ist. Auch wer keine Kinder hat, sollte sich den Laden anschauen. Er ist wirklich gigantisch und mitten im Laden steht ein Riesenrad in dem die Kinder und ihre Eltern fahren können.

Dann gibt es noch eine Jurassic Park Abteilung mit einem animierten T-Rex und unendlich viele weitere tolle Sachen. Wenn man die Verkäufer sieht, so kann man denken, dass sie den tollsten Job der Welt haben, denn sie lassen die ganze Zeit Helikopter fliegen oder schminken die Kinder. Ein paar coole Klamotten für den kleinen Spatz haben wir dann dort auch noch abgestaubt.

Danach gingen wir dann zu UNIQLO und GAP, beides Läden, die es in München nicht gibt. Ich glaube GAP gibt es in Deutschland überhaupt nicht mehr und UNIQLO wohl nur in Berlin. Naja, jedenfalls wollte ich mich dort mal wieder mit Sachen eindecken, wie die letzten Jahre zuvor auch. Aber tja, drei Monate nach der Geburt ist nicht nur der Marathon eine Challenge, sondern auch die Kilos, die immer noch am Körper kleben wie Pattex. Genervt habe ich irgendwann aufgegeben und mir nur einen Fleece Pullover gekauft. Dafür haben wir etwas für meinen Freund und unseren Kleinen gefunden. Überhaupt fand ich es jetzt schöner für den Kleinen einkaufen zu gehen, als für mich. Das wir nicht die komplette Kinderabteilung von GAP leergekauft haben, wundert mich jetzt noch. 🙂

Nachdem wir unsere Shoppingtour beendet hatten und kein Mittagessen bekommen haben, nicht das New York nichts zu bieten hätte, nein, wir wollten unbedingt bei Wendys (wegen der Tradition) essen, aber haben leider keinen Kinderwagen-gerechten Weg zum „Restaurant“ gefunden. Darum hieß es auch diesen Abend wieder: Essen im hoteleigenen Restaurant. Mir war das lieb, denn ich musste früh ins Bett und war vor Nervosität sowieso nicht in der Stimmung für Essen irgendwo in Manhattan.

Für mich begann die letzte Nacht vor dem Marathon, dank der Zeitumstellung hier in den USA sollte es auch eine lange Nacht werden. 🙂

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