Bye, Bye, New York!


Nach einem sieben Stunden Flug sind wir heute früh um 07:20 Uhr wieder in München gelandet. Hinter uns liegen ein paar unvergessliche Tage und die wohl einzige Reise, bei der wir mal nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit gehetzt sind, sondern auch mal entspannt im Hotel vor uns gammelten oder ich 26,2 Meilen durch New York spaziert bin. 😉

Die Rückreise war irgendwie voll von merkwürdigen Situationen, dass ich an Bord der Maschine dachte, wir würden in einem Film mitspielen.

IMG_9213Als wir gestern beim Port Authority Bus Terminal in den Newark Airport Express eingestiegen sind, fing es schon an: Wir saßen hinten im Bus und ein altes Ehepaar setzte sich zu uns. Da die ältere Dame unseren Sohn so „cute“ fand, sind wir ins Gespräch gekommen und es stellte sich heraus, das die beiden nicht nur die gleiche Maschine nach München gebucht hatten, sondern auch bei uns in der gleichen Reihe saßen. Ich meine, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man in New York in einem Bus Shuttle jemand trifft, der wenige Stunden später neben einem im Flieger sitzt.

Als wir an unserem Terminal ankamen, trennten sich unsere Wege. Wir checkten ein und gingen zur Sicherheitskontrolle. Dort sprach uns wieder eine Frau an, die auch ein kleines Kind hatte und wollte wissen, wo wir hinfliegen. Als wir sagten, dass wir nach München fliegen, meinte sie, dass sie auch vor zwei Wochen dort gewesen ist und es so toll fand, dass sie wieder hinwollte. Auch unsere Wege trennten sich wieder und wir durchliefen die Sicherheitskontrolle. Zu meinem Erstaunen, musste ich nicht durch den Körperscanner, sondern konnte durch den normalen Scanner laufen. Natürlich wusste ich, dass mein Sohn nicht durch den Körperscanner musste, aber das ich dann auch gleich davon ausgeschlossen wurde, hat mich doch überrascht.

Nachdem wir die Kontrolle passiert hatten, suchten wir uns etwas zu essen. Bei Smashburger wurden wir fündig, holten das essen und suchten uns einen Platz. Hinter uns setzte sich eine Stewardess von United, die kaum in ihren Burger beißen konnte, als eine etwas tütelige Oma sie nach dem Flug nach San Francisco fragte. Nach einigem Suchen und telefonieren, schickte sie die Oma dann zum Gate, ob die Oma angekommen ist, weiß man nicht 🙂

Im Flieger trafen wir dann erst auf unser älteres Pärchen wieder und dann später auf die Stewardess, die der Oma geholfen hat. Zudem hatten wir wieder eine Stewardess, die wir schon auf dem Hinflug hatten und der Kapitän, den mein Freund auf der Toilette getroffen hatte, flog unsere Maschine nach München. Nur das wir die gleichen Sitzplätze hatten, wie beim Hinflug war kein Zufall, sondern aufgrund der telefonischen Reservierung.

Da der Flug über Nacht ging, hoffte ich, dass unser Kleiner genauso gut schlafen würde, wie er es auf dem Hinweg getan hat. Bis zum Start sah das nicht so aus, denn der Kleine schrie und schrie und schrie. Wir wussten das er todmüde war, konnten ihn aber nicht beruhigen. Nachdem ich ihn gefüttert habe, wurde er müde und schlief sechs Stunden von den sieben Stunden. Für mich ein Traum. Obwohl der Kleine so unkompliziert war, hat von uns beiden keiner geschlafen und meine Augenringe sind schon Kategorie „Panda“.

Pünktlich um 7:20 Uhr landeten wir in München. Nach Zollkontrolle, Gepäckabgabe und S-Bahn-Fahrt zum Ostbahnhof waren wir endlich wieder daheim. Zuhause musste ich mir erstmal im Hausflur Platz für meinen Kinderwagen schaffen, denn mittlerweile ist in unserem Haus das vierte Baby zur Welt gekommen. Schon jetzt ist der Platz für die Kinderwägen knapp und im November wird das 5. Paar ein Baby bekommen. Als ich Anfang des Jahres gehört habe, dass von 10 Parteien im Haus, fünf in einem Jahr Nachwuchs bekommen, konnte ich es gar nicht glauben und nun stehen die Kinderwagen aufgereiht im Flur. Die Zeit rast, Leute!

Nachdem wir nun alle Koffer ausgepackt haben, die Wäsche gewaschen und alle Schnuller und Stillhütchen sterilisiert haben, kommt so langsam die Routine wieder. Nur unser Kleiner findet das wohl nicht und beharrt darauf, dass wir jetzt, wie in New York auch, gemeinsam ins Bett gehen und er gefälligst auch in unserem Bett schlafen kann. Ich bin gespannt, ob wir ihm das gemeinsame zu Bett gehen wieder abgewöhnen können. 🙂

Morgen muss er erstmal zum Arzt und seine Impfung abholen. Da er heute Abend geweint und kräftig auf meinem Finger rumgebissen hat, haben wir das Gefühl, dass sich vielleicht schon ein Zahn ankündigt. Da ich immer etwas nervös werde, wenn der Kleine ohne Grund weint, bin ich froh, dass wir morgen gleich zum Arzt gehen können.

Und am Freitag beginnt endlich unser PEKiP-Kurs bei der Fabi in Neuerlich. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie das wohl bei unserem Sohn ankommt. 🙂

 

 

 

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