Meine Vegan For Fit Challenge: Tag 4


An Tag 4 war endlich, nach zwei Wochen, wieder intensives Putzen der Wohnung angesagt und im Anschluss intensives Beschäftigen mit dem Kleinen geplant. Nachdem das Putzen mit einem Baby doch etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt und ich statt 1,5 Stunden nun 4! Stunden benötige, wurde es am Donnerstag nichts mit Spaziergang oder exzessivem Kochen.

Frühstück

Haselnuss Milch und Carob PulverZum Frühstück gab es ein Glas Haselnuss Milch von Provamel und ich muss sagen: Ich bin positiv überrascht vom Geschmack. Ich hatte vorher Hafermilch und Sojamilch von Alnatura und die hat mich überhaupt nicht überzeugt. Die beiden Produkte waren eher wässrig und nicht so vollmundig wie jetzt diese Haselnussmilch.

Im Alnatura hatte ich mir vergangene Woche auch Carbo Pulver gekauft, dass als Alternative zu Kakao verwendet wird. In Kombination mit Haselnussmilch ist das fast so lecker wie mein geliebter Chai von David Rio, der aber leider sehr viel Zucker enthält.

Mittagessen

Das Mittagessen fiel leider aus, weil ich mit putzen der Wohnung beschäftigt war. Stattdessen habe ich nebenbei die veganen Pralinen gefuttert. Ich kann nur jedem von den veganen Pralinen abraten, besonders die Erdnussmus-Crunchy-Pralinen haben extremes Suchtpotenzial und man futtert mal schnell eine Tupperdose dieser Pralinen weg. Ich mag gar nicht daran denken, welche Kalorien ich da mal so nebenbei in mich reinstopfe. 😦

Abendessen

Quinoa-Paprika-PfanneDa ich aufgrund von Zeitmangel nicht einkaufen gehen konnte, habe ich an diesem Abend kein Gericht aus dem „Vegan For Fit“ Konzept gekocht, sondern mir selbst etwas überlegt. Um im veganen Rahmen zu bleiben, entschied ich mich für eine Quinoa-Paprika-Pfanne. Ich bin über meinen Freund zu Quinoa gekommen und habe mich gefreut, dass Attila Hillmann dieses glutenfreie Pseudogetreide auch oft verwendet. Quinoa ist nicht gerade die Geschmacksbombe und so füge ich schon beim Kochen und Quellen lassen etwas Gemüsebrühe hinzu, damit etwas Geschmack an das Pseudogetreide kommt. Den fertigen Quinoa gebe ich dann in die Pfanne, in der ich schon die Paprika mit Zwiebeln angebraten habe und würze alles noch mit schwarzem Pfeffer und ein wenig Salz.

2013 wurde von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zum „Internationalen Jahr der Quinoa“ erklärt, weil die Pflanze aufgrund ihrer Beschaffenheit den Hunger auf der Welt bekämpfen soll. Das zu schreiben ist mir wichtig, weil ich an diesem Abend die Reportage „Hunger“ von Claus Kleber in der ZDF Mediathek angeschaut habe und es mich traurig macht, das in Indien trotz Wirtschaftsboom immer noch über eine Million Kinder pro Jahr aufgrund von Mangelernährung und den katastrophalen Lebensbedingungen sterben. Zudem bin ich der Meinung, dass das Spekulieren auf Nahrungsmittel und die damit verbundene künstliche Verknappung und daraus resultierende Preissteigerung dieser so lebenswichtigen Ressourcen verboten gehört und ähnlich wie Steuerhinterziehung mit Haftstrafen geahndet werden sollte.

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