Meine Vegan For Fit Challenge: Tag 5


Yeah, Freitag und wir haben verschlafen. Hätte uns der Kleine nicht um 8 Uhr durch laute Selbstgespräche (so hört es sich aktuell an) geweckt, hätten wir unsere 2. PEKiP Stunde um 09:15 Uhr verpennt. 🙂

Frühstück

Das Frühstück ist irgendwo zwischen Bad, den Kleinen fertig machen und zur U-Bahn hetzen auf der Strecke geblieben. Wenn man die Vegan For Fit Challenge macht, dann ist ein kurzer Zwischenstopp beim Bäcker oder Kiosk ja nicht möglich. Also ging es ohne Kaffee und Nahrung im Bauch zu PEKiP. Über unsere Erlebnisse in der Stunde schreibe ich in einem separaten Post. Nur soviel: Nepomuk hat mir ordentlich auf die Jeans gekackt und damit bei der Kursleiterin für eine Premiere gesorgt. Was soll ich anderes sagen als „Et es wie et es“ (Rheinisch Grundgesetz, Artikel 1) 🙂

Mittagessen

Nepomuk hasst Supermärkte

Nepomuk hasst Supermärkte

Nach der PEKiP Stunde sind wir noch in das Einkaufscenter gegenüber gegangen, um die Lebensmittel für das Wochenende einzukaufen. Doch vor allem Essen kommt der KAFFEE, ich hätte auch einen Latte Macchiato genommen, aber mit Sojamilch sind die Standardbäcker ja überfordert. Also nur Kaffee, schwarz und ab damit zum REWE. Mittlerweile bin ich stolz, wenn ich meinen Einkauf aufs Band lege: Kürbis, Zucchini, Bohnen, Paprika – nicht ein was ungesundes dabei. Als Snack hatte ich mir wieder eine Banane gekauft und danach ging es zum Alnatura. Ich habe beschlossen, dass ich jetzt jeden vertretbaren Milchersatz durchkoste, von Haselnuss- bis Reismilch und alles von Provamel, soweit vorhanden. Nach Haselnuss kommt nun die Mandelmilch dran, bin schon sehr gespannt. 🙂

Lieferung der Ökokiste

Lieferung der Ökokiste

Nach dem Einkauf sind wir (also Nepomuk und ich) wieder mit der U-Bahn Richtung Haidhausen gefahren. Da der Kleine fleißig geschlafen hat, war ich dort noch ein paar Dinge besorgen und wollte mir noch in einer Kaffeebar einen Kaffee holen. Da an der Tür aber stand „Kinderwagen müssen draußen bleiben“ und ich meinen Kleinen nicht unbewacht draußen stehen lassen wollte, war es das mit dem Kaffee. Als ich unsere Einkäufe und den Kleinen in der Babywanne in den vierten Stock geschleppt hatte, stand zu meiner großen Freude die wöchentliche Lieferung der Tagwerk Ökokiste schon vor der Tür. Da die Kiste sonst immer freitags gegen 07:30 Uhr geliefert wurde, hatten wir schon befürchtet, das wir das Klingeln verschlafen hatten. 🙂

Die Ökokiste nutzen wir, um auch mal Gemüse auszuprobieren, dass wir sonst im Supermarkt nicht kaufen würden. Wir hatten zum Beispiel schon Mangold, Süßkartoffeln und verschiedene Kürbissorten, diesmal sind es Topinambur und Raritätenkohlrabi.

Am Nachmittag wollte meine Schwester uns besuchen, sie hatte einen geschäftlichen Termin in München und war am Vortag aus Berlin angereist. Da ich mich auf Kaffeeklatsch freute, kaufte ich für sie Kuchen. Und ich betone: Nur für sie und dabei blieb es dann auch. Ich bin niemand, der sich über Preise aufregt, aber ein Stück Obsttorte, die nicht mal besonders gut schmeckt für 2,95 EUR zu verkaufen, liebes Café Reichshof, geht gar nicht. Neben dem gesalzenen Preis kam auch auch noch eine Verkäuferin dazu, die ein Gesicht zog, als wäre ihr der dazugehörige Salzstreuer ins Früchtemüsli geflogen. Braucht kein Mensch! Ich kaufe da nichts mehr. Lieber laufe ich mehrere hundert Meter weiter und ziehe den Kinderwagen zwei Stufen nach oben, als dort nochmal ebenerdig auf preislich hohem Niveau einzukaufen.

Meine Schwester kam, sie aß Kuchen, ich vegane Pralinen. Wir tranken Yogi Tee und mein Sohn kotzte. Ein perfekter Nachmittag und ich war so froh jemanden zu haben mit dem ich reden konnte.

Abendessen

Hirsepfanne mit Zucchini und Paprika

Goldhirse mit Gemüse

Da meine Schwester bei uns übernachtete, kochte ich für uns drei Erwachsene wieder eine Gemüsepfanne. Diesmal testeten wir Goldhirse mit Paprika und Zucchini. Ganz hinten im Schrank hatte ich noch ein Fertigpulver für Falafel, dass ich mal bei Alnatura gekauft hatte. Für mich war jetzt ein guter Zeitpunkt diese endlich mal auszuprobieren.

Die Goldhirse war ungefähr so geschmacksneutral wie der Quinoa weshalb ich mich wieder für das Kochen und Quellen mit Gemüsebrühe entschied. Die Zucchini und Paprika hatte ich vorher in Zwiebeln angebraten und packte die Hirse dann dazu.

Nur das mit den Falafeln klappte irgendwie nicht. Sie waren nicht rund sondern eher dreieckig und wurden somit nicht wirklich gleichmäßig braun.

Fazit: Goldhirse in Kombination mit Gemüse ist lecker, aber die Falafel muss ich nicht wirklich ein zweites Mal haben.

 

 

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