Zwischenfazit zur „Vegan For Fit“ Challenge


Seit Start der „Vegan For Fit“ Challenge ist nun eine Woche vergangen, Zeit ein Zwischenfazit zu ziehen. 🙂

Körperliches Befinden

Ich habe in der letzten Woche deutliche Verbesserungen gespürt. Hatte ich früher bei Getreide- und Milchprodukten oft Magen- und Darmprobleme, so sind diese die vergangene Woche nicht mehr aufgetaucht – mit Ausnahme auf den Tag, an dem ich die Bohnen gegessen habe. 🙂 Auch mein Heißhunger, der in letzter Zeit stark zugenommen hatte, ist verschwunden. Vor der Challenge war ich oft einfach nur platt und müde, das ist jetzt weg. Zwar bin ich tagsüber immer noch etwas müde, weil mein Sohn natürlich auch nachts essen möchte, aber die Müdigkeit ist bei weitem nicht mehr so stark wie früher.

Das Gewicht hat sich bei mir leider nicht verändert, was ich auf den hohen Verzehr der veganen Pralinen zurückführe, die ja eigentlich nur zu Belohnung sind. 😉 Auch habe ich kaum Sport gemacht, da es nicht so einfach ist, mit einem Kind kurz ins Fitnessstudio zu gehen. Stattdessen waren wir spazieren, meist so 2 bis 3 Stunden täglich. Die Zeit an der frischen Luft tat gut und auch wenn sich der Herbst nun langsam verabschiedet, so nutzten wir doch jede Gelegenheit nach draußen zu gehen.

Geistiges Befinden

Ich muss sagen, dass ich in der letzten Woche deutlich gelassener und ruhiger geworden bin. Ich kann nun entspannt einkaufen gehen und damit auch schon mal zwei Stunden verbringen, wenn Sohnemann im Kinderwagen schläft. Mir ist bewusst geworden, wenn jemand Zeit hat, dann sind wir das. Es ist absolut egal, ob ich nun zwei Stunden einkaufe oder mich in einer Stunde abhetze. Das Abendessen kommt nicht früher auf den Tisch 🙂 Vor zwei Wochen sah das noch ganz anders aus und ich habe mich immer selbst gestresst, wenn wir es bis 14 Uhr nicht aus dem Haus geschafft haben.

Ich bin auch nicht mehr so leicht genervt und denke schon, dass das was mit der Ernährungsumstellung zu tun hat. Meiner Meinung nach, macht z. B. Zucker eben nicht nur dick, sondern schlägt auch auf die Psyche. Das ich letzte Woche leichte Kopfschmerzen habe, lag sicher auch am Zuckerentzug, denn irgendwie ist ja auch Zucker eine Droge nur ist die Zuckerlobby wohl stärker als die Rauch- und Alkohollobby.

Essen

Ich beschränke mich bei der „Vegan For Fit“ Challenge darauf, nur abends ein Rezept von Attila Hildmann zu kochen. Tagsüber komme ich dank meines kleinen Sohnes weder dazu aufwendig zu kochen noch kann ich in Ruhe essen. Beides Dinge mit denen ich mittlerweile aber sehr gut leben kann. Die letzten Tage habe ich aber bis auf der Tofu Rührei kein Rezept mehr aus dem Buch gekocht, sondern eigene Sachen gebastelt. Natürlich habe ich auch weiterhin auf Zucker und Weißmehl verzichtet und mich bei den Rezepten auch an die Produkte gehalten, die Attila in seinen Rezepten verwendet. So habe ich zum Beispiel Gemüsepfannen mal mit Hirse und mal mit Quinoa gemacht. Diese Woche werde ich aber stärker auf die Rezepte aus dem Buch gehen. Das ist vielleicht aufwendiger, aber ich habe dann den direkten Vergleich zur ersten Woche, in der ich zwar nach dem Grundprinzip von „Vegan For Fit“ gelebt habe, aber nicht strikt die Rezepte umgesetzt habe.

Ausblick auf die zweite Woche

Ich freue mich auf die zweite Woche und muss sagen, dass ich bisher nichts vermisst habe, weder Pasta noch Brötchen oder Milch. Ich finde das es mit den Büchern von Attila Hildmann absolut nicht schwer ist sich vegan zu ernähren und habe mir sein neuestes Buch „Vegan To Go“ schon vorbestellt. 🙂

Eins muss man der veganen Ernährung aber auf jeden Fall lassen: Die Ernährung ist so bunt und erfrischend wie der Herbst 🙂

Fazit der 1. Woche VFF

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