Blogparade: Weihnachtsliebe


Pünktlich zur Vorweihnachtszeit hat Yummy Mummy zu einer Blogparade aufgerufen, bei der ich unbedingt dabei sein muss. Sie möchte nämlich wissen, welche Bräuche, Anschaffungen und Rituale für mich in der Adventszeit und/oder an Heilig Abend unverzichtbar sind?

Für mich ist die diesjährige Adventszeit und der Heilig Abend deswegen besonders, weil beide voller Premieren sind:

  • Es ist mein erstes Weihnachten als Mutter
  • Es ist mein erstes gemeinsames Weihnachten mit meinem Freund
  • Es ist das erste Weihnachten, dass ich nach 32 Jahren nicht bei meinen Eltern in Leipzig, sondern mit meiner kleinen Familie in München feiere.

Für mich bedeuten diese Premieren nicht nur den Beginn von neuen, sondern auch das Fortsetzen von bestehenden Bräuchen und Ritualen.

Der Adventskranz

Unser kleiner AdventskranzBis zu meinem 17. Lebensjahr habe ich immer mit meiner Mutter den Adventskranz gebastelt. Als ich mit 17 beruflich nach Stuttgart gezogen bin, habe ich diese Tradition nicht mehr zelebriert. Erst in diesem Jahr habe ich mich wieder einem Adventskranz gewidmet, denn ich möchte mit meinem Freund und meinem Sohn die Adventszeit so intensiv wie möglich gestalten. Nach alter Tradition habe ich ihn selbst gebastelt, soweit man das „basteln“ nennen kann.

Den 1. und 2. Advent haben wir schon schön mit Plätzchen, dem Anzünden diverser Räucherkerzen ganz gut hinbekommen. Am 2. Advent haben wir es endlich geschafft das Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zu schauen. In meiner Kindheit waren diese Märchen ein Muss.

Der Adventskalender

Unser AdventskalenderEinen Adventskalender gab es bei mir jedes Jahr. Waren es früher aber immer gekaufte Kalender mit Schokoladen-Füllung, so habe ich dieses Jahr einen Kalender selber gebastelt. Eine Veränderung gibt es zur Vergangenheit: Statt Türchen und Schokolade gibt es jetzt kleine Tütchen und Spielsachen für den Kleinen oder Schokolade für den Mann.

Meine Eltern haben mir allerdings am Donnerstag einen Adventskalender mit Schokolade mitgebracht und der gehört nur mir. Es gibt Traditionen, die bleiben einfach für die Ewigkeit. 🙂

Der Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum ist für mich ein absolutes Muss an Weihnachten. Ohne ihn wäre es für mich kein Weihnachten. Natürlich muss es auch ein echter Baum sein, den wir einen Tag vor Heiligabend aufstellen und schmücken werden. Auch diese Tradition habe ich von zuhause, denn dort war es immer meine Aufgabe den Baum zu schmücken. Ich bin gespannt, ob ich den Mann davon überzeugen kann, dass ich auch hier in München den Baum schmücken kann. 🙂

Der Gottesdienst an Heilig Abend

Mit meinen Eltern bin ich jedes Jahr an Heilig Abend in die Kirche zum Gottesdienst gegangen. Als Kind war ich in der Kirche immer ganz aufgeregt, denn im Anschluss gab es dann die Bescherung. Als Erwachsener war ich da etwas entspannter und musste immer über das Krippenspiel schmunzeln, dass von Jahr zu Jahr moderner wurde. Mein Highlight des Gottesdienstes war immer der Moment, in dem die ganze Kirche „Stille Nacht, heilige Nacht“ gesungen hat. Da wurde mir immer ganz warm ums Herz. Ich bin sehr gespannt, wie der Gottesdienst hier in München wird. 🙂

Das Essen 

Unser traditionelles EssenBei meinen Eltern gab es in der Vorweihnachtszeit immer selbst gebackene Plätzchen und Stollen. Ich habe dieses Jahr nur die Plätzchen geschafft.

An Heilig Abend war abends Kartoffelsalat mit Wiener immer ein Muss. Diese Tradition werden wir wohl kippen, auch wenn ich noch nicht weiß, was wir stattdessen essen werden.

Am ersten Weihnachtsfeiertag gab es bei uns immer Ente mit Rotkraut und Klößen. Auch das werden wir dieses Jahr ändern.

Ich denke es ist wichtig Traditionen zu bewahren, aber genauso wichtig ist es neue aufzubauen, um sich von der Vergangenheit zu verabschieden. Wir sind nun eine kleine Familie und werden das Weihnachten so gestalten, wie wir es für richtig halten. Ich freue mich schon sehr auf die Zeit mit meinem Freund und unserem Sohn. Gleichzeitig hoffe ich, dass das Streben nach Perfektion uns nicht zum Verhängnis wird und wir vor lauter Hetzen nach dem „perfekten Fest“ die Besinnlichkeit nicht vergessen.

Ich wünsche uns allen eine tolle und stressfreie Adventszeit und ein ebenso stress- und streitfreies Weihnachtsfest.

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