Goodbye Fritzi Projekt, hello taffmother :-)


Heute endet das Jahr 2014. Für mich eines der aufregendsten Jahre überhaupt. Schwangerschaft, neue berufliche Tätigkeit, Geburt meines Sohnes, der New York Marathon … all das war 2014. Ich bin dankbar für das tolle Jahr, aber nun ist es Zeit sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Als ich mit „Das Fritzi Projekt“ angefangen habe, war ich schwanger. Der Blog hat mich durch meine Schwangerschaft, die Geburt, das Wochenbett und darüber hinaus begleitet. Ich habe mich damals für den Namen „Fritzi“ entschieden, weil wir lange keinen Namen für unseren ungeborenen Sohn hatten und ich nicht wollte, dass er „das Baby“ genannt wird. Nun ist das namenloses Baby fast fünf Monate alt und heißt Nepomuk.

Der Kleine entwickelt sich jeden Tag weiter und ich habe fast täglich das Gefühl in ein neues Gesicht zu schauen: Mimik, Geräusche, Motorik alles nimmt jetzt Formen an. Laut Arzt und dem wunden Po sind wir nicht mehr weit von den ersten Zähnen entfernt und auch das Krabbeln wird nicht mehr allzu lange dauern, wenn ich seine ständigen „Po-Hoch-Übungen“ sehe. Nepomuk wird größer und entwickelt sich weiter, seine Mama sollte das jetzt auch tun.

Nach dem New York Marathon hat mein Freund gemeint, ich sollte mich doch lieber Taff Mother (in Anspielung an „Though Mudder“) nennen, dass würde besser zu mir passen. Und ich muss sagen, er hat recht. Ich habe 2014 fast nur über Baby-Themen geschrieben, weil es mir wichtig war und ich damit auch anderen Müttern helfen wollte. Besonders jenen, die in München leben und für die der eine oder andere Tipp vielleicht ganz hilfreich war.

Nun aber steht 2015 vor der Tür und ich merke, dass ich gern wieder mehr über mich schreiben würde. Mein Leben und mein „Ich“ verschwinden ja nicht, nur weil ich jetzt Mutter bin. Ich liebe meinen Sohn über alles, aber ich möchte nicht, dass sich alles um ihn dreht und ich mich dabei als Frau verliere.

In den letzten Monaten habe ich gemerkt, wie sehr mein Körper unter schlechter Ernährung und wenig Bewegung gelitten hat. Wir waren zwar jeden Tag lange spazieren, aber das ist nicht die Bewegung, die ich von früher kannte. Nein, ich möchte wieder was für mich und mein Wohlbefinden tun und darüber schreiben. Natürlich ist Nepomuk immer noch ein zentraler Punkt in meinem Leben und den Tagesablauf richte ich nach ihm aus, aber ich möchte nicht mehr nur über ihn schreiben.

Aus diesem Grund habe ich mich entschieden einen neuen Blog aufzusetzen, in dem ich nun mein Leben in epischer Breite ausleben werden. Ich möchte ab dem 1. Januar vegan leben, mehr Sport treiben und mein Leben organisiert bekommen. Und darüber möchte ich schreiben. Ich möchte versuchen auf mich zu achten, ohne als Mutter zurückzustecken. Ich denke, dass ich es meinem Sohn schuldig bin, dass er eine fitte Mama hat und nicht eine, die erstmal nen Kaffee holen muss, um sich für die Spielstunde mit ihm zu stärken.

Und dieses neue Leben möchte ich auch mit euch teilen und würde mich freuen, wenn ihr mich auch auf meinem neuen Blog regelmäßig besucht. Der Name „Taff Mother“ mag sicher Nationen spalten, aber zu mir passt er und ich hoffe, dass ich ihn auch in 2015 so leben kann.

Hier geht es zu meinem Blog: http://taffmother.de

PS: Über Nepomuk und Muttersein werde ich natürlich weiterhin bloggen, aber eben nur dann, wenn sich wirklich etwas wichtiges getan hat oder ich mich wieder über Übermuttis aufregen muss. 🙂

Und jetzt wünsche ich uns allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Kommt gut rüber, passt auf euch auf und lasst es krachen!!!!

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Ein Kommentar

  1. Larissa//No Robots Magazine · Dezember 31, 2014

    Da ziehe ich doch gleich mit um. 🙂 Viel Erfolg mit dem neuen Blog!

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