Zwischenfazit zur „Vegan For Fit“ Challenge

Seit Start der „Vegan For Fit“ Challenge ist nun eine Woche vergangen, Zeit ein Zwischenfazit zu ziehen. 🙂

Körperliches Befinden

Ich habe in der letzten Woche deutliche Verbesserungen gespürt. Hatte ich früher bei Getreide- und Milchprodukten oft Magen- und Darmprobleme, so sind diese die vergangene Woche nicht mehr aufgetaucht – mit Ausnahme auf den Tag, an dem ich die Bohnen gegessen habe. 🙂 Auch mein Heißhunger, der in letzter Zeit stark zugenommen hatte, ist verschwunden. Vor der Challenge war ich oft einfach nur platt und müde, das ist jetzt weg. Zwar bin ich tagsüber immer noch etwas müde, weil mein Sohn natürlich auch nachts essen möchte, aber die Müdigkeit ist bei weitem nicht mehr so stark wie früher.

Das Gewicht hat sich bei mir leider nicht verändert, was ich auf den hohen Verzehr der veganen Pralinen zurückführe, die ja eigentlich nur zu Belohnung sind. 😉 Auch habe ich kaum Sport gemacht, da es nicht so einfach ist, mit einem Kind kurz ins Fitnessstudio zu gehen. Stattdessen waren wir spazieren, meist so 2 bis 3 Stunden täglich. Die Zeit an der frischen Luft tat gut und auch wenn sich der Herbst nun langsam verabschiedet, so nutzten wir doch jede Gelegenheit nach draußen zu gehen.

Geistiges Befinden

Ich muss sagen, dass ich in der letzten Woche deutlich gelassener und ruhiger geworden bin. Ich kann nun entspannt einkaufen gehen und damit auch schon mal zwei Stunden verbringen, wenn Sohnemann im Kinderwagen schläft. Mir ist bewusst geworden, wenn jemand Zeit hat, dann sind wir das. Es ist absolut egal, ob ich nun zwei Stunden einkaufe oder mich in einer Stunde abhetze. Das Abendessen kommt nicht früher auf den Tisch 🙂 Vor zwei Wochen sah das noch ganz anders aus und ich habe mich immer selbst gestresst, wenn wir es bis 14 Uhr nicht aus dem Haus geschafft haben.

Ich bin auch nicht mehr so leicht genervt und denke schon, dass das was mit der Ernährungsumstellung zu tun hat. Meiner Meinung nach, macht z. B. Zucker eben nicht nur dick, sondern schlägt auch auf die Psyche. Das ich letzte Woche leichte Kopfschmerzen habe, lag sicher auch am Zuckerentzug, denn irgendwie ist ja auch Zucker eine Droge nur ist die Zuckerlobby wohl stärker als die Rauch- und Alkohollobby.

Essen

Ich beschränke mich bei der „Vegan For Fit“ Challenge darauf, nur abends ein Rezept von Attila Hildmann zu kochen. Tagsüber komme ich dank meines kleinen Sohnes weder dazu aufwendig zu kochen noch kann ich in Ruhe essen. Beides Dinge mit denen ich mittlerweile aber sehr gut leben kann. Die letzten Tage habe ich aber bis auf der Tofu Rührei kein Rezept mehr aus dem Buch gekocht, sondern eigene Sachen gebastelt. Natürlich habe ich auch weiterhin auf Zucker und Weißmehl verzichtet und mich bei den Rezepten auch an die Produkte gehalten, die Attila in seinen Rezepten verwendet. So habe ich zum Beispiel Gemüsepfannen mal mit Hirse und mal mit Quinoa gemacht. Diese Woche werde ich aber stärker auf die Rezepte aus dem Buch gehen. Das ist vielleicht aufwendiger, aber ich habe dann den direkten Vergleich zur ersten Woche, in der ich zwar nach dem Grundprinzip von „Vegan For Fit“ gelebt habe, aber nicht strikt die Rezepte umgesetzt habe.

Ausblick auf die zweite Woche

Ich freue mich auf die zweite Woche und muss sagen, dass ich bisher nichts vermisst habe, weder Pasta noch Brötchen oder Milch. Ich finde das es mit den Büchern von Attila Hildmann absolut nicht schwer ist sich vegan zu ernähren und habe mir sein neuestes Buch „Vegan To Go“ schon vorbestellt. 🙂

Eins muss man der veganen Ernährung aber auf jeden Fall lassen: Die Ernährung ist so bunt und erfrischend wie der Herbst 🙂

Fazit der 1. Woche VFF

Meine Vegan For Fit Challenge: Tag 7

Frühstück

Tofu Rührei

Tofu Rührei

Sonntags sollte man mit einem super Frühstück in den Tag starten. Das habe ich gemacht und mich für Tofu Rührei mit Kurkuma und Petersilie entschieden. Es war das erste Vegan For Fit Frühstücksrezept, das ich in dieser Woche ausprobiert habe und muss sagen: Ich bin begeistert.

Ich konnte früher nie Rührei essen, weil mir immer schlecht wurde und ich Kopfschmerzen bekommen habe. Das Tofu Rührei habe ich super vertragen und war zudem sehr sättigend, so sehr, dass ich selbst Mittag noch keinen richtigen Hunger hatte. 🙂

Mittagessen

Ausflug zum Feringasee

Ausflug zum Feringasee

Das Wetter in München war traumhaft, sodass wir beschlossen an den Feringasee zu fahren und dort spazieren zu gehen. Da wir über die Mittagszeit am See spazierten war kaum was los und wir konnten mal von der Stadt abschalten. Ich mag den See sehr und könnte mir auch vorstellen mit unseren kleinen Familie dort zu leben.

Nach dem Spaziergang beschlossen wir noch in ein Landgasthaus einzukehren, dass schon so herrlich weihnachtlich geschmückt war. Am Eingang wurde schon die Ente angepriesen und auf den ersten Blick gab es nicht wirklich was veganes für mich. Nach einigen Überlegungen hat es dann doch für mich geklappt: Kürbissuppe ohne Sahnehäubchen und ein großer gemischter Salat waren perfekt und haben mich gut gesättigt.

Abendessen

Das Abendessen bestand aus einer leckeren Lauchsuppe. Danach haben wir uns noch den Film „Soylent Green“ angeschaut. Ein Film, der sich mit dem Leben im Jahr 2022 beschäftigt, dass aufgrund von Überbevölkerung und Lebensmittelknappheit nicht mehr wirklich lebenswert ist. Das Essen dort hat nichts mehr mit dem Essen von heute zu tun, denn die Menschen nehmen ihre Nahrung in Form einer grünen Masse, dem Soylent Green, auf.

Meine Vegan For Fit Challenge: Tag 6

Frühstück

Obstsalat

Obstsalat im Café Voila

Zum Frühstück sind wir mit meiner Schwester ins Café Voila gegangen. Dort etwas für Veganer zu finden, war anspruchsvoll, aber nicht unmöglich.

Von den ca. 30 verschiedenen Frühstücksmöglichkeiten gab es leider nur EINE Möglichkeit, die nicht dem „Vegan For Fit“ Konzept widersprach und das war ein stupider, einfacher Obstsalat. Da es auch keine Sojamilch in dem Café gab, war der Latte Macchiato für mich mal wieder gestorben und ich blieb bei einem schwarzen Kaffee und einem großen Mineralwasser. Obwohl der Obstsalat lecker war, nervte mich die geringe Auswahl für Veganer. Ich möchte eigentlich nicht immer in spezielle Restaurants gehen, nur um auch zwischen vielen Gerichten wählen zu können.

Mittagessen

Topinambur mit Möhren und Buschbohnen

Topinambur mit Möhren und Buschbohnen

Nachdem meine Schwester wieder Richtung Berlin aufgebrochen war, entschieden wir uns für ein leckeres Mittagessen aus der Ökokiste, die am Freitag geliefert wurde.

In der Kiste war Topinambur, eine Knollenpflanze, die wir gern mal austesten wollten. Zum Topinambur, die ich geschmacklich irgendwo zwischen Süßkartoffel und Schwarzwurzel einordnen würde, haben wir uns Möhren und Buschbohnen gemacht.

Das Essen war super lecker und mal etwas anderes, was ich nur jedem empfehlen kann.

Abendessen

Das Abendessen ist bei uns irgendwie ausgefallen, weil wir es durch das Skypen mit den Großeltern schlicht vergessen hatten. 🙂

Meine Vegan For Fit Challenge: Tag 5

Yeah, Freitag und wir haben verschlafen. Hätte uns der Kleine nicht um 8 Uhr durch laute Selbstgespräche (so hört es sich aktuell an) geweckt, hätten wir unsere 2. PEKiP Stunde um 09:15 Uhr verpennt. 🙂

Frühstück

Das Frühstück ist irgendwo zwischen Bad, den Kleinen fertig machen und zur U-Bahn hetzen auf der Strecke geblieben. Wenn man die Vegan For Fit Challenge macht, dann ist ein kurzer Zwischenstopp beim Bäcker oder Kiosk ja nicht möglich. Also ging es ohne Kaffee und Nahrung im Bauch zu PEKiP. Über unsere Erlebnisse in der Stunde schreibe ich in einem separaten Post. Nur soviel: Nepomuk hat mir ordentlich auf die Jeans gekackt und damit bei der Kursleiterin für eine Premiere gesorgt. Was soll ich anderes sagen als „Et es wie et es“ (Rheinisch Grundgesetz, Artikel 1) 🙂

Mittagessen

Nepomuk hasst Supermärkte

Nepomuk hasst Supermärkte

Nach der PEKiP Stunde sind wir noch in das Einkaufscenter gegenüber gegangen, um die Lebensmittel für das Wochenende einzukaufen. Doch vor allem Essen kommt der KAFFEE, ich hätte auch einen Latte Macchiato genommen, aber mit Sojamilch sind die Standardbäcker ja überfordert. Also nur Kaffee, schwarz und ab damit zum REWE. Mittlerweile bin ich stolz, wenn ich meinen Einkauf aufs Band lege: Kürbis, Zucchini, Bohnen, Paprika – nicht ein was ungesundes dabei. Als Snack hatte ich mir wieder eine Banane gekauft und danach ging es zum Alnatura. Ich habe beschlossen, dass ich jetzt jeden vertretbaren Milchersatz durchkoste, von Haselnuss- bis Reismilch und alles von Provamel, soweit vorhanden. Nach Haselnuss kommt nun die Mandelmilch dran, bin schon sehr gespannt. 🙂

Lieferung der Ökokiste

Lieferung der Ökokiste

Nach dem Einkauf sind wir (also Nepomuk und ich) wieder mit der U-Bahn Richtung Haidhausen gefahren. Da der Kleine fleißig geschlafen hat, war ich dort noch ein paar Dinge besorgen und wollte mir noch in einer Kaffeebar einen Kaffee holen. Da an der Tür aber stand „Kinderwagen müssen draußen bleiben“ und ich meinen Kleinen nicht unbewacht draußen stehen lassen wollte, war es das mit dem Kaffee. Als ich unsere Einkäufe und den Kleinen in der Babywanne in den vierten Stock geschleppt hatte, stand zu meiner großen Freude die wöchentliche Lieferung der Tagwerk Ökokiste schon vor der Tür. Da die Kiste sonst immer freitags gegen 07:30 Uhr geliefert wurde, hatten wir schon befürchtet, das wir das Klingeln verschlafen hatten. 🙂

Die Ökokiste nutzen wir, um auch mal Gemüse auszuprobieren, dass wir sonst im Supermarkt nicht kaufen würden. Wir hatten zum Beispiel schon Mangold, Süßkartoffeln und verschiedene Kürbissorten, diesmal sind es Topinambur und Raritätenkohlrabi.

Am Nachmittag wollte meine Schwester uns besuchen, sie hatte einen geschäftlichen Termin in München und war am Vortag aus Berlin angereist. Da ich mich auf Kaffeeklatsch freute, kaufte ich für sie Kuchen. Und ich betone: Nur für sie und dabei blieb es dann auch. Ich bin niemand, der sich über Preise aufregt, aber ein Stück Obsttorte, die nicht mal besonders gut schmeckt für 2,95 EUR zu verkaufen, liebes Café Reichshof, geht gar nicht. Neben dem gesalzenen Preis kam auch auch noch eine Verkäuferin dazu, die ein Gesicht zog, als wäre ihr der dazugehörige Salzstreuer ins Früchtemüsli geflogen. Braucht kein Mensch! Ich kaufe da nichts mehr. Lieber laufe ich mehrere hundert Meter weiter und ziehe den Kinderwagen zwei Stufen nach oben, als dort nochmal ebenerdig auf preislich hohem Niveau einzukaufen.

Meine Schwester kam, sie aß Kuchen, ich vegane Pralinen. Wir tranken Yogi Tee und mein Sohn kotzte. Ein perfekter Nachmittag und ich war so froh jemanden zu haben mit dem ich reden konnte.

Abendessen

Hirsepfanne mit Zucchini und Paprika

Goldhirse mit Gemüse

Da meine Schwester bei uns übernachtete, kochte ich für uns drei Erwachsene wieder eine Gemüsepfanne. Diesmal testeten wir Goldhirse mit Paprika und Zucchini. Ganz hinten im Schrank hatte ich noch ein Fertigpulver für Falafel, dass ich mal bei Alnatura gekauft hatte. Für mich war jetzt ein guter Zeitpunkt diese endlich mal auszuprobieren.

Die Goldhirse war ungefähr so geschmacksneutral wie der Quinoa weshalb ich mich wieder für das Kochen und Quellen mit Gemüsebrühe entschied. Die Zucchini und Paprika hatte ich vorher in Zwiebeln angebraten und packte die Hirse dann dazu.

Nur das mit den Falafeln klappte irgendwie nicht. Sie waren nicht rund sondern eher dreieckig und wurden somit nicht wirklich gleichmäßig braun.

Fazit: Goldhirse in Kombination mit Gemüse ist lecker, aber die Falafel muss ich nicht wirklich ein zweites Mal haben.

 

 

Meine Vegan For Fit Challenge: Tag 4

An Tag 4 war endlich, nach zwei Wochen, wieder intensives Putzen der Wohnung angesagt und im Anschluss intensives Beschäftigen mit dem Kleinen geplant. Nachdem das Putzen mit einem Baby doch etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt und ich statt 1,5 Stunden nun 4! Stunden benötige, wurde es am Donnerstag nichts mit Spaziergang oder exzessivem Kochen.

Frühstück

Haselnuss Milch und Carob PulverZum Frühstück gab es ein Glas Haselnuss Milch von Provamel und ich muss sagen: Ich bin positiv überrascht vom Geschmack. Ich hatte vorher Hafermilch und Sojamilch von Alnatura und die hat mich überhaupt nicht überzeugt. Die beiden Produkte waren eher wässrig und nicht so vollmundig wie jetzt diese Haselnussmilch.

Im Alnatura hatte ich mir vergangene Woche auch Carbo Pulver gekauft, dass als Alternative zu Kakao verwendet wird. In Kombination mit Haselnussmilch ist das fast so lecker wie mein geliebter Chai von David Rio, der aber leider sehr viel Zucker enthält.

Mittagessen

Das Mittagessen fiel leider aus, weil ich mit putzen der Wohnung beschäftigt war. Stattdessen habe ich nebenbei die veganen Pralinen gefuttert. Ich kann nur jedem von den veganen Pralinen abraten, besonders die Erdnussmus-Crunchy-Pralinen haben extremes Suchtpotenzial und man futtert mal schnell eine Tupperdose dieser Pralinen weg. Ich mag gar nicht daran denken, welche Kalorien ich da mal so nebenbei in mich reinstopfe. 😦

Abendessen

Quinoa-Paprika-PfanneDa ich aufgrund von Zeitmangel nicht einkaufen gehen konnte, habe ich an diesem Abend kein Gericht aus dem „Vegan For Fit“ Konzept gekocht, sondern mir selbst etwas überlegt. Um im veganen Rahmen zu bleiben, entschied ich mich für eine Quinoa-Paprika-Pfanne. Ich bin über meinen Freund zu Quinoa gekommen und habe mich gefreut, dass Attila Hillmann dieses glutenfreie Pseudogetreide auch oft verwendet. Quinoa ist nicht gerade die Geschmacksbombe und so füge ich schon beim Kochen und Quellen lassen etwas Gemüsebrühe hinzu, damit etwas Geschmack an das Pseudogetreide kommt. Den fertigen Quinoa gebe ich dann in die Pfanne, in der ich schon die Paprika mit Zwiebeln angebraten habe und würze alles noch mit schwarzem Pfeffer und ein wenig Salz.

2013 wurde von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zum „Internationalen Jahr der Quinoa“ erklärt, weil die Pflanze aufgrund ihrer Beschaffenheit den Hunger auf der Welt bekämpfen soll. Das zu schreiben ist mir wichtig, weil ich an diesem Abend die Reportage „Hunger“ von Claus Kleber in der ZDF Mediathek angeschaut habe und es mich traurig macht, das in Indien trotz Wirtschaftsboom immer noch über eine Million Kinder pro Jahr aufgrund von Mangelernährung und den katastrophalen Lebensbedingungen sterben. Zudem bin ich der Meinung, dass das Spekulieren auf Nahrungsmittel und die damit verbundene künstliche Verknappung und daraus resultierende Preissteigerung dieser so lebenswichtigen Ressourcen verboten gehört und ähnlich wie Steuerhinterziehung mit Haftstrafen geahndet werden sollte.

Meine Vegan For Fit Challenge: Tag 3

Frühstück

Mir geht es gut, ich fühle mich fit und habe nicht das Gefühl, dass mir irgendwas fehlt. Da ich allerdings feststellen musste, dass der Alpro Sojajoghurt und ich keine Freunde mehr werden, habe ich beim Frühstück auf ihn verzichtet und meinen Apfel ohne alles gegessen. Keine Zeit für aufwendige Rezepte aus dem Buch. 😦

Mittagessen

Sweet NovemberDen Vormittag habe ich dann mit dem Kleinen fast nur auf seinem Spielteppich verbracht, wobei ich ihn nach dem morgendlichen Waschen immer nackt lasse und PEKiP-mäßig mit einer rasselnden Libelle (oder Schmetterling) vor ihm rumwedle und ihn dazubringe mit seinen Augen der Libelle zu folgen. Mittags gab es dann Resteessen in Form der Linsen vom Vorabend. Danach ging es an die frische Luft und runter zur Isar. Das Wetter in München war traumhaft und im November sollte man jeden schönen Tag genießen. Da ich mir nach dem Marathon eine vierwöchige Laufpause verordnet habe, gehe ich nun viel (2 – 3 Stunden täglich) spazieren.

Auf dem Weg zurück hatte der Kleine dann keine Lust mehr im Kinderwagen zu liegen und schrie die kompletten Isarauen zusammen. Nachdem ich ihn 500 m im Arm getragen habe und mit einer Hand den Kinderwagen schob, merkte ich, dass ich auf diese Weise nie zuhause ankommen würde. Also legte ich den Kleinen wieder in den Kinderwagen und dank Schnuller, seinem Lieblingsstofftier und gutem Zureden beruhigte er sich schnell wieder und schlief so fest ein, dass ich entspannt den ganzen Weg zurücklaufen konnte. Mit knurrendem Magen lief ich an einem Kiosk vorbei und die Versuchung für ein Snickers war zwar groß, aber nicht übermächtig und so entschied ich mich für eine Banane und lief glücklich nach Hause.

Kürbis Pommes nach Vegan For Fit

Abendessen

Für den Abend entschied ich mich aufgrund der knappen Zeit für die Kürbis Pommes, aber ohne Dip. Da mir irgendwann jemand erzählte, dass man bei einem Hokkaido-Kürbis die Schale mitessen kann, war die Zubereitung denkbar einfach: Kürbis in pommes-ähnliche Streifen schneiden, gut würzen (z. B. mit Rosmarin und Grillgewürz) und ab in den Backofen.

Vielleicht lag es am fehlenden Dip oder ich war zu sparsam mit den Gewürzen, aber überzeugt haben mich die Kürbis Pommes nicht. Da hatte ich schon bessere vegane Gerichte aus dem Buch ausprobiert.

Im Gegensatz zu den letzten beiden Tagen hatte ich auch nicht genügend Kürbis zubereitet, sodass für den nächsten Tag nichts da war und ich leider nach dem Abendessen auch noch Hunger hatte. Alles in allem glaube ich nicht, dass ich die Kürbis Pommes nochmal ausprobieren werde.

 

Meine Vegan For Fit Challenge: Tag 2

Gestern war Tag 2 der Vegan For Fit Challenge. Das ich erst heute darüber schreibe, liegt daran, dass ich nach dem gestrigen Abendessen erstmal die Küche aufräumen musste und danach einfach kein Bock mehr hatte, noch irgendwas zu schreiben. Hier also mein kurzer Statusbericht:

Frühstück

Zum Frühstück gab es bei mir Sojajoghurt pur, den ich mit Leinsamen und Zimt gemischt habe. Zum ersten Mal hatte ich den den Joghurt von Alpro, den man in jedem Supermarkt kaufen kann und muss sagen: Er schmeckt nicht nur beschissen, sondern ist auch noch „verfeinert“ mit Zucker. Ich hätte es mir eigentlich denken können, denn ihr Sojadrink ist auch mehr Zuckerwasser als irgendwas anderes, aber in dem Supermarkt gab es eben kein anderes Sojaprodukt. Ich werde heute wieder den Sojajoghurt von Provamel kaufen, der ist ohne Zucker und schmeckt nicht so wässrig. Provamel gehört übrigens auch zu Alpro, ist aber der Bio-Ableger und nur in Ökomärkten, wie Alnatura, zu finden.

Spaziergang an der IsarNach dem Frühstück habe ich den Kleinen gewaschen, ihn nackt auf die Spielmatte gelegt und PEKiP-mässig mit einer überdimensionierten und sehr lauten Libelle (oder Glühwürmchen) vor ihm rumgewackelt. Nach der kurzen Spielsession sind wir beide raus, da ich noch die Zutaten für das Abendessen kaufen wollte. Da mir gestern bewusst geworden ist, dass ich eigentlich alle Zeit der Welt habe und nicht zum Einkaufen hetzen muss, sondern ganz entspannt sein kann, haben wir neben dem Einkauf einen ausgiebigen 2,5-Stunden Spaziergang an der Isar drangehängt. Das Wetter war super, die Isarauen kaum besucht, der Kleine hat geschlafen, alles perfekt.

Als ich Hunger bekommen habe und im Geiste schon in ein Snickers reingebissen habe, war es Zeit am Kiosk eine Banane zu kaufen. Die hat mich dann auf dem Heimweg gerettet.

Mittagessen

Mein Mittagessen war das Abendessen vom Vortag, also gebackenes Gemüse. Schnell in die Mikrowelle und fertig war es. Danach habe ich natürlich wieder von den veganen Pralinen genascht, naja, weggefressen habe ich sie. Zum Glück habe ich nochmal Erdnussmus gekauft, damit ich nachproduzieren konnte. 🙂

Abendessen

Gemüselinsen mit Limetten-Sonnenblumenkern-PestoDa es am Abend Gemüselinsen mit Sonnenblumenkern-Limetten-Pesto gab, habe ich schon am Nachmittag mit dem Kochen der Linsen angefangen und das erste Gemüse geschnitten. Ich kann ja nur schnippeln und kochen, wenn der Kleine schläft oder sich selbst beschäftigt. Für letzteres haben wir das Activity-Center „Rainforest“ von Fisher Price. Ein Segen, kann ich nur sagen. Der Kleine ist wirklich mindestens 30 Minuten beschäftigt und happy. 🙂

Neben den Gemüselinsen gehörten noch Zucchini, Paprika, Rote Bete und Möhren zum Gericht. Verfeinert wurde das eben mit der Pesto aus Petersilie, Limette und Sonnenblumenkernen. Das Gericht ist wirklich einfach zu machen und sättigt ordentlich. Nach dem Teller Linsen war ich so satt, wie sonst nach einer riesigen Portion Pasta. 🙂

Nach dem Abendessen habe ich mal wieder Pralinen gemacht, diesmal nur die Erdnussmus-Crunchy Balls, die unsere absoluten Favoriten sind.

Und danach habe ich ca. 30 Minuten die Küche aufgeräumt, Geschirr abgewaschen, Babyflaschen sterilisiert … 🙂

Fit für die „Vegan For Fit“ Challenge von Attila Hildmann

Frei nach dem Motto „Nach dem New York Marathon ist vor der Vegan for Fit Challenge“ habe ich mich entschieden, nun die nächsten 30 Tage nach dem Vegan for Fit Konzept zu leben. Das Buch dazu habe ich von meinem Freund zwar schon im Sommer geschenkt bekommen, aber für mich erst jetzt der Zeitpunkt gekommen, dass auch mal durchzuziehen.

Erst die Schwangerschaft, dann das Stillen und dann die Challenge

Vegan For FitAls ich das Buch zu meinem Geburtstag bekommen habe, war ich hochschwanger. Ich habe zwar Rezepte aus dem Buch ausprobiert, aber zu 100% wollte ich die Ernährung nicht umstellen, weil ich vermeiden wollte, das mein Körper entschlackt und diese Giftstoffe direkt von meinem Baby aufgenommen werden. Das war auch der Grund, warum ich auch während des Stillens diese Challenge nicht machen wollte. Durch New York, den Marathon und die Zeitverschiebung ist meine Muttermilch leider quasi komplett versiegt und ich habe sie wahrscheinlich irgendwo über den Atlantik verloren. Nun bekommt der Kleine ausschließlich Aptamil HAPre und ich nehme ihn nun noch kurz an die Brust, damit er das Gefühl nicht total vermissen muss. Für mich ist jetzt also der perfekte Zeitpunkt die 30 Tage mal ohne Laster und Ernährungssünden auszuprobieren.

Gewichtsverlust und besseres Körpergefühl

Obwohl der Kleine nun drei Monate alt ist und die Geburt damit schon einiges zurückliegt, habe ich immer noch mit meinem Gewicht zu kämpfen. Zwar sind 12 Kilo schon weg, aber die letzten 6 Kilo kleben wirklich wie Pattex. Ich kann vom mir nun wirklich nicht behaupten, dass ich jede Bewegung vermeide, aber alles walken hilft nichts, die Schwangerschaftskilo bleiben beharrlich und auch das Stillen sorgte nur zum Teil dafür, dass die Kilos verschwinden.

Natürlich sind die Kilos nicht ohne Grund noch da: Burger, Pizza, Schokolade, Chai auf Sirup-Basis … das alles sind Gründe, warum ich mein Ausgangsgewicht noch nicht wieder erreicht habe. Bei der Challenge verzichte ich nun nicht nur auf alle tierischen Produkte, sondern zusätzlich auch auf Zucker und Weißmehl. Zwei Dinge, die ich in der Vergangenheit zuhauf in mich reingestopft habe und die meiner Meinung nach auch für meine Heißhungerattacken verantwortlich waren. Ob das wirklich so einfach ist, werden die nächsten 30 Tage zeigen, aber schaden kann eine gesunde Ernährung sicher nicht.

Neben dem Gewicht möchte ich auch wieder ein besseres Körpergefühl erreichen. Vor Jahren habe ich für mehrere Wochen meine Ernährung auf Rohkost umgestellt und die Veränderungen waren enorm. Es gab keine Müdigkeit nach dem Essen, der Körper war immer unter Strom und voller Power. Es war alles so easy und unkompliziert. Genau das erhoffe ich mir jetzt auch von der „Vegan For Fit“ Challenge.

Heute ist der erste Tag dieser Challenge und bisher geht es mir gut und ich vermisse noch nichts. Ich hoffe das bleibt auch in den nächsten 29 Tagen so. 🙂 Ich werde hier auf jeden Fall schreiben, wie es mir ergangen ist.